Metin Yilmaz Quartett (Metin Yilmaz, Rimonda Naanaa, Hogir Goregen, Darius Heid und einer Klangskulptur von Ben und seine Freunde

Ben und seine Freunde & Metin Yilmaz Quartett

Zeitgenössische Musik auf Klangskulpturen & Moderne transkulturelle Musik mit Kaval-Flöte, Perkussion und Kanun
In Kooperation mit der Initiative Freie Musik IFM e. V. (www.musik-in-koeln.de)

Ben und seine Freunde
Seit Ende der 90er Jahre baut Peter Hölscher Klangskulpturen. Jede dieser Skulpturen hat einen eigenen Namen. Diese Objekte müssen in zweifacher Hinsicht bestehen: sie sollen als Kunstwerk wirken – also über alle Eigenschaften einer Skulptur verfügen – und interessant klingen. Für Betrachter*innen nicht sichtbar ist jedes Werk mit Tonabnehmern bestückt. So erzeugen sie – von Musiker*innen bespielt – die unterschiedlichsten Geräusche und Klänge. Es versteht sich von selbst, dass es für diese Klangskulpturen keine konventionellen Kompositionen und Noten geben kann. Dietmar Bonnens „Chronotopia III“ schafft eine Zeitstruktur, die von den jeweiligen Musiker*innen unter genauen Spielvorgaben umgesetzt wird. Als Gast an der Gitarre spielt Eberhard Kranemann (Kraftwerk, NEU! und Performer mit Beuys).

Ensemble:
Lothar Burghaus: R
Beate Bonnen: Zebulon
Gagga Deistler: Ben
Michael Pape: News
Dietmar Bonnen: Anna, Leitung
Eberhard Kranemann: E-Gitarre
Peter Hölscher: Klangskulpturen Instrumente

Metin Yilmaz Quartett
Die gefühlvollen, mystisch schwebenden Melodien der randgeblasenen Hirtenflöte Kaval und der lyrische Klang der orientalischen Zither Kanun prägen den Sound des Metin Yilmaz Quartett. Der in Köln lebenden Kaval-Virtuosen Metin Yilmaz und die seit 2015 in Deutschland lebende syrische Kanunspielerin Rimonda Naanaa werden unterstützt vom Pianisten Darius Heid und dem hervorragenden Perkussionisten Hogir Goregen an den Trommeln Darbouka, Bendir und Dhol. Die erfahrenen Musiker*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft widmen sich mit ihren dynamischen und klanglich reizvollen Instrumenten modernen Kompositionen, Jazznuancen und ihren musikalischen Wurzeln. Diese haben ihren Ursprung in der von alten Zivilisationen und reichen Kulturen geprägten Region des östlichen Mittelmeers.

Zwischen melodischen Erinnerungen und einem modernen musikalischen Ansatz zwischen den Genres, prägt die charakteristische Makam-Melodik ihre Improvisationen. Die Kaval/Bilur geht historisch bis auf die Sumerer zurück. Heute wird sie von Kurden, Türken, Armeniern, Völkern des Balkans und eines Großteils des Orients gespielt und ist mit ihrem typischen Klang eines der charakteristischsten Instrumente dieser Region.

Ensemble:
Metin Yilmaz, Kaval
Rimonda Naanaa, Kanun
Hogir Goregen, Darbouka, Bendir und Dhol
Darius Heid, Piano

 

Die Veranstaltungen „An der Schanz“ finden bei freiem Eintritt statt.
Für den Besuch ist vorab eine kostenlose Ticket-Buchung erforderlich.

Bitte beachten Sie: Wenn in Köln die Inzidenzstufe 2 erreicht ist, ist auf der Open-Air-Bühne „An der Schanz“ der Einlass nur mit negativem Coronatest (nicht älter als 48 Stunden), Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich. Aktuelle Informationen zur Inzidenzstufe finden Sie unter: www.stadt-koeln.de

Anfahrt:

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Linie 18, Haltestelle Boltensternstraße
Linie 13, Haltestelle Slabystraße

Mit dem Auto:
A1 Abfahrt Merkenich, Richtung Riehl
A3/A4 Kreuz-Köln-Ost, Richtung Köln-Zentrum

Kostenlose Parkmöglichkeiten stehen vor dem TPZAK Zirkus und Artistikzentrum Köln (An der Schanz 6) sowie vor der DJH Jugendherberge Köln-Riehl (An der Schanz 14) zur Verfügung.

06.08.2021

19:00 Uhr

Eintritt frei